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Brand in Pöchlarn

Brandentwicklung von der Überwachungskamera festgehalten
Am 23. Juli 2024 kam es bei der regionalen Übernahmestelle in Pöchlarn zu einem Brand bei der Sammelfraktion Altpapier.

Wie man im Video erkennt, kommt es hier punktuell zur Rauch- und Flammenbildung, was stark darauf hindeutet, dass hier voraussichtlich ein Lithium-Akku falsch entsorgt wurde.

In diesem Fall ist es bei einem "blauen Auge" geblieben. Leider kommt es durch solche Vorfälle immer wieder zu gefährlichen Situationen und großen Schäden an Sammel- und Sortieranlagen.

Bitte achten Sie darauf, dass Akkus, oder Geräte die Akkus enthalten, immer fachgerecht in den WSZ entsorgt werden und nicht im Hausmüll landen! Elektrogeräte und Akkus dürfen auf keinen Fall in die Tonnen beim Haus geworfen werden!
Video vom Brand in Pöchlarn

Ein Verband für alle Fälle

Die Plattform kommunal.at berichtet im Juni über den GVU Melk als Dienstleistungsbetrieb

Der GVU Melk wurde von einem Umwelt- und Abgabenverband zu einer umfassenden Service-Organisation für die Gemeinden des Bezirks und darüber hinaus. Das spart den Budgets jährlich Millionen.
Lesen Sie den ganzen Artikel auf kommunal.at

20 Jahre GVU-Obmann Leonhardsberger

Geschäftsführer Ing. Martin Ritt, MSc gratuliert Obmann BGM DI Martin Leonhardsberger stellvertretend für alle Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter zum Jubiläum
Seit 20 Jahren ist DI Martin Leonhardsberger, Bürgermeister der Stadtgemeinde Mank, Obmann des GVU Melk!

Am 6. Juli 2004 fand die Wahl zum Obmann des Gemeindeverbandes für Umweltschutz und Abgabeneinhebung im Bezirk Melk statt. BGM DI Martin Leonhardsberger trat damals die Nachfolge von BGM a.D. Hans-Oliver Godderidge an, der bis dahin als Obmann den Verband leitete.

Vor allem die Digitalisierung ist Obmann BGM DI Leonhardsberger ein großes Anliegen. Durch Angebote wie die GIS-Kartendienste oder das Gem2Go-Webseitenprojekt sind in seiner Amtszeit die Servicedienstleistungen deutlich ausgebaut worden. In seiner Amtszeit wurden auch die 10 Wertstoffzentren im Bezirk als gemeindeübergreifendes Projekt umgesetzt und Öffentlichkeitsarbeits-Maßnahmen wie die quartalsmäßig erscheinende Verbandszeitung "UMWELT!" vorangetrieben.
Auch privat ist ihm Umweltschutz und eine saubere Natur ein großes Anliegen. Der Ortschef kann hier bei morgendlichen Joggingrunden immer wieder beim Aufsammeln von achtlos weggeworfenem Müll beobachtet werden.

Neben dem Obmann-Jubiläum feiert der GVU Melk heuer auch sein eigenes 50jähriges Bestehen. Zum heurigen Frühjahrsputz gab es deshalb für die fleißigen Sammler Shirts und Biokomposterde als Geschenk. Mit einer Aktion auf Mulden und Container wird noch bis Oktober das Jubiläum gefeiert.


900 Flurreinigungen in NÖ

räsident der NÖ Umweltverbände, LAbg. Anton Kasser, und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. (c): Steinbacher
Der diesjährige NÖ Frühjahrsputz ist erfolgreich abgeschlossen. Mit knapp 900 Aktionen im gesamten Bundesland haben die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig ihnen eine saubere und lebenswerte Umwelt ist.

Bevölkerung packte fleißig an
Die größte Umweltaktion des Landes, die 2006 von den NÖ Umweltverbänden und dem Land NÖ ins Leben gerufen wurde, fand auch heuer wieder großen Anklang. "Leider wird nach wie vor viel zu viel Abfall einfach achtlos weggeworfen", bedauert LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. "Umso mehr freut es mich, dass der Frühjahrsputz auch heuer wieder so gut angenommen wurde. Landesweit wurden rund 900 Aktionen durchgeführt. Ein großer Dank an unsere Landsleute für dieses Engagement." LAbg. Anton Kasser, Präsident der NÖ Umweltverbände, ergänzt: "Insgesamt haben sich rund 40.000 Personen unter dem Motto "Wir halten Niederösterreich sauber!" beteiligt und Abfall aus der Umwelt gesammelt. Unter den vielen Freiwilligen befanden sich neben Familien und Privatpersonen auch unzählige Vereine. Wir sind begeistert über das bemerkenswerte freiwillige soziale Engagement, das wir in unserem Land vorfinden und richten unseren Dank an alle, die sich für unsere sauberen Wiesen, Äcker und Straßen einsetzen, vielleicht sogar über den Frühjahrsputz hinaus.”

Bewusstseinsarbeit hört nicht auf
"Langfristig ist es das Ziel, den Frühjahrsputz eines Tages nicht mehr zu brauchen. Achtlos weggeworfener Abfall schadet nicht nur unserer unmittelbaren Umwelt und uns selbst, sondern verschwendet auch wertvolle Ressourcen. Nur mit richtiger Abfalltrennung können wir möglichst viele Wertstoffe im Recyclingkreislauf halten und zum Schutz unserer Umwelt beitragen", so Kasser.

Der Frühjahrsputz ist nicht nur die größte Umweltaktion des Landes, sondern auch ein sichtbares/starkes Zeichen für die hohe Bereitschaft gemeinsam anzupacken. Kasser und Pernkopf sind sich einig, dass der Frühjahrsputz ein wunderbares Beispiel dafür ist, wie soziales Engagement und Umweltschutz Hand in Hand gehen.

TKB Kemmelbach gesperrt

TKB Kemmelbach außer Betrieb
Auf Grund eines technischen Defektes, ist die TKB-Sammelstelle beim WSZ Kemmelbach vorläufig außer Betrieb. weiter

Erstes e-Müllauto in NÖ!

Mag. (FH) Ing. Thomas Prenner (GF GVU Scheibbs), Philipp Kerschner, BSc, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Ing. Reinhard Kerschner, BGM DI Martin Leonhardsberger (Obmann GVU Melk) und Ing. Martin Ritt, MSc (GF GVU Melk) bei der Einweihung des ersten vollelektrischen Müllfahrzeuges im Regelbetrieb in NÖ
Am Do. 27. Juni 2024 wurde in Pöchlarn das erste vollelektrische Müllauto im Regelbetrieb eingeweiht! Die Nutzung des Fahrzeugs für die täglichen Entleerungsfahrten ist bisher einzigartig in NÖ und damit ein wegweisendes Projekt!

Mit einer Akku-Kapazität von 300 kWh ist das Fahrzeug für alle Touren im Bezirk Melk geeignet. Eingesetzt wird es für die Entleerungen der Restmüll- und Gelben Tonnen (Verpackungen). Das e-Müllauto ersetzt aktuell ein ausgeschiedenes Müllauto das mit herkömmlichem Dieselmotor unterwegs war. Dabei wurde keine Rücksicht auf die Änderung der Antriebsart genommen - alle bisher gefahrenen Touren können ausnahmslos auch mit dem vollelektrischen Fahrzeug gefahren werden. Vor allem im städtischen Bereich wird durch Rekuperation auch immer wieder Energie in den Akku zurück gespielt. Damit rollt das Fahrzeug nach Ende der Tour noch mit 20-30 % Restkapazität aufs Firmengelände zurück.
Zum Laden benötigt das Fahrzeug in etwa 2 Stunden. Getankt wird dabei der hauseigen bei der Fa. Kerschner produzierte Strom aus den PV-Anlagen. 900 KWp werden auf den Dachflächen des Entsorgungsunternehmens in Pöchlarn gewonnen.

Auch LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf war im Rahmen der Feierlichkeiten sichtlich vom Fahrzeug begeistert und war sogar zu einer kurzen Probefahrt zu überreden.
"Der moderne Komfort der Fahrerkabine wird nochmals deutlich durch das flüsterleise Fahrgeräusch aufgewertet. Gerade im städtischen Bereich wird man in den frühen Morgenstunden den Wert von vollelektrischen Lastkraftfahrzeugen zu schätzen lernen" ist sich Obmann BGM DI Martin Leonhardsberger sicher.
Auch GF Ing. Martin Ritt, MSc ist sich sicher, dass das Beispiel Schule machen wird. "Die Technik entwickelt sich immer weiter und anfängliche Probleme in der eMobilität sind bereits Vergangenheit - die Technologie wird sich durchsetzen und greift bereits vom Personenverkehr auf den Lastentransport über. Der GVU Melk war bereits sehr früh von der eMobilität überzeugt und hat versucht sich hier als Wegbereiter zu positionieren. Wir sind stolz, dass wir ein solches Fahrzeug im Verbandsgebiet einsetzen zu können!"

Das Fahrzeug wird momentan ausgiebig getestet und auf verschiedenen Touren durch den gesamten Bezirk geschickt. So soll der optimale Einsatz ermittelt werden. Bereits für kommendes Jahr sollen von der Fa. Kerschner bereits weitere vollelektrische Lastfahrzeuge angekauft und eingesetzt werden.

GVU spendet wieder Blut

6 Mitarbeiter des GVU Melk nach der Blutspende in der Zentrale in St. Pölten
Alljährlich rufen die Blutbanken zu Beginn der Ferienzeit zu Blutspenden auf, da saisonbedingt die Lager leer sind und dadurch Engpässe für Personen in Not entstehen.

Beim GVU Melk versucht man deshalb jedes Jahr einen kleinen Beitrag zu leisten. Die Mitarbeiter sind dazu aufgerufen, gemeinsam Blut zu spenden und damit auch ein Zeichen in Richtung anderer Betriebe zu setzen. Von "Spitzenspendern" mit knapp 150 Blutspenden bis hin zu Neulingen beim Blutspenden reicht die Bandbreite im Mitarbeiter-Team des Gemeindeverbandes.

"Alle Kolleginnen und Kollegen, die Blut spenden möchten, haben hier die Möglichkeit. Vielleicht können wir so auch Kollegen motivieren, die alleine nicht gespendet hätten" freut sich Abfallberater Johannes Kadla über das Interesse an der Aktion bei den Kollegen.
Auch Wilhelm Salzer merkt an: "Jeder von uns kann schon im nächsten Moment durch einen Unfall oder andere Gegebenheiten selbst auf eine Blutspende angewiesen sein. Für mich ist das ein kleiner Stich, aber für andere bedeutet es vielleicht sogar das Leben"

Durch die Spende in der Blutspendezentrale St. Pölten wird das gewonnene Blut tatsächlich in erster Linie in NÖ verwendet. Für das GVU-Team ist dieses Engagement abseits der eigentlichen Aufgaben ein weiterer wichtiger Beitrag für ein gesundes Miteinander in der Region.
Wer selbst spenden möchte, kann bei der Blutspendezentrale auch einen Termin vereinbaren

Bezirksübergreifende Zusammenarbeit nach Felssturz

Gerhard Wildpert (Geschäftsführer GV Krems), Bürgermeister von Schönbühel-Aggsbach Josef Kienesberger, Ing. Martin Ritt, MSc (Geschäftsführer GVU Melk) stehen vor der Absperrung an der Donau
Nach dem Hangrutsch ist der Ort Aggstein nicht mehr vom Bezirk Melk aus direkt erreichbar. Zumindest für die Müllentsorgung wurde durch die gute Zusammenarbeit der Umweltverbände Krems Land und Melk eine Lösung gefunden.

Der Hangrutsch war spektakulär und sorgte für medialen Wirbel. Dabei wurde aber auch der Ort Aggstein, der am Bezirksrand liegt, mitsamt der bekannten Burg vom restlichen Bezirk abgetrennt. Zumindest über die Straße ist der Ort aktuell nur über den Bezirk Krems Land erreichbar. Das hat auch Auswirkungen auf Arbeitswege und auch auf die Müllentsorgung - die Müllfahrzeuge können die Ortschaft nicht erreichen und damit auch die Behälter nicht entleeren. Durch eine bisher einzigartige Zusammenarbeit ermöglichen die beiden Umweltverbände Krems Land und Melk die Entsorgung für die betroffenen Liegenschaften.

Solange die Straße weiterhin gesperrt ist, wird die Entsorgung des Hausmülls vom Bezirk Krems Land abgewickelt. "Die Umweltverbände in NÖ arbeiten gut zusammen und übernehmen immer wieder Erfolgsprojekte aus Nachbarbezirken. In diesem Fall freuen wir uns, dass eine so kurzfristige und schnelle Lösung im Sinn unserer Bürger gefunden wurde!" freut sich GF Ing. Martin Ritt, MSc vom GVU Melk über die Unterstützung aus Krems.

"Für uns ist es selbstverständlich, dass wir im Fall einer Umweltkatastrophe auch schnell helfen, wo es uns möglich ist. Durch die Zufahrtsmöglichkeit nach Aggstein vom Bezirk Krems aus, ist es naheliegend, dass wir die Abholung übernehmen. Damit ist die Entsorgung gesichert" ergänzt Geschäftsführer Gerhard Wildpert vom GV Krems.

Auch seitens der Marktgemeinde Schönbühel-Aggsbach ist man froh hier im Sinne der Bevölkerung eine gute Lösung in dieser Zusammenarbeit gefunden zu haben.

Projektmanagerin / Projektmanager ReUse gesucht

Das Bild zeigt eine Lupe und den Schriftzug
Suchst du nach einer sinnstiftenden Tätigkeit und möchtest aktiv zum Umwelt- und Ressourcenschutz beitragen? Dann komm in unser Team!
"Die NÖ Umweltverbände" sind die Dachorganisation der Abfallwirtschaft in Niederösterreich. Gemeinsam mit unseren 25 Verbänden und Statutarstädten verantworten wir das Abfallmanagement und kümmern uns um landesweite Projekte und Initiativen. Im Team "Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit" steht vor allem die Informationsvermittlung, Bewusstseinsbildung und das Projektmanagement zu unseren Schwerpunkten Abfallvermeidung, richtige Abfalltrennung und die Ressourcenschonung (uvm.) im Vordergrund. Für dieses Team sind wir auf der Suche nach einer engagierten Person, die uns für den Themenschwerpunkt ReUse unterstützt.


Deine Aufgaben
• Verantwortung für das Projektmanagement unseres ReUse-Schwerpunktes, einschließlich Planung und Umsetzung eines vorhandenen ReUse-Konzeptes
• Ansprechperson für sozialwirtschaftliche Unternehmen sowie relevante abfallwirtschaftliche Institutionen
• Selbstständige Koordination aller Projektmitglieder
• Planung und Umsetzung von Stakeholder-Dialogen
• Vertragsmanagement
• Budgetverwaltung
• Planung und Umsetzung landesweiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikationsmaßnahmen (für ReUse) in Absprache mit dem Team
• Datenmanagement (Abfall- und ReUse-Mengen) und Erstellung von Statistiken

Dein Profil
• Abgeschlossene Schulausbildung mit Matura
• Abgeschlossene Ausbildung/Studium im Presse-, Umwelt- oder Kommunikationsbereich (oder Ähnliches) oder relevante Berufserfahrung. Eine zusätzliche Ausbildung im Umweltbereich oder Projektmanagement ist von Vorteil
• Hervorragende Kommunikationsfähigkeiten
• Begeisterung für Umweltthemen und ReUse
• Eigenständigkeit und Zuverlässigkeit
• Fähigkeit zum vernetzten Denken
• Sehr gute MS-Office-Kenntnisse
• Selbstsicheres Auftreten
• B-Führerschein inkl. eigenem PKW

Das bieten wir
• Sehr gutes Arbeitsklima in einem dynamischen und motivierten Team
• Spannende und abwechslungsreiche Themenstellungen
• Sinnstiftende, nachhaltige Tätigkeit in einer Zukunftsbranche
• Flache Hierarchie und ein offenes Ohr für deine Ideen
• Krisensicheren Job
• Gleitzeit mit individuellem Gestaltungsfreiraum
• Homeoffice-Möglichkeiten
• Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
• Die Entlohnung erfolgt analog zum NÖ Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetz 1976 (je nach Berufserfahrung bzw. beruflicher Erfahrung und Qualifikation ist eine Überzahlung möglich, fixe Gehaltssteigerungen)
• Wöchentlicher Obstkorb
• 6. Urlaubswoche ab Vollendung des 43. Lebensjahres
• 15.11., 24.12. und 31.12. frei
• Bezahlte Mittagspause

Anstellung: Vollzeit
Dienstort: St. Pölten
Einstellung ab: Sofort



Wenn du Teil unseres Teams werden willst, schick uns deine Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben) an hr@umweltverbaende.at!

Die Sauberhafte FESTE Saison ist im vollen Gange

Auf dem Bild sieht man einen Tisch mit einer Jause bestehend aus Brot und Wurst sowie Speck. Einige Hände greifen auf die Essensgegenstände
Auch heuer können wieder Veranstalterinnen und Veranstalter in Niederösterreich ihre Feste und Feierlichkeiten mit dem Sauberhafte FESTE Siegel zertifizieren. Die Sauberhaften FESTE Kriterien entspringen der österreichweiten Green Events Initiative, die in den einzelnen Bundesländern unter verschiedenen Namen bekannt ist.

Damit man sein Fest mit dem Sauberhafte FESTE Logo versehen kann, bedarf es der Erfüllung von Mindestkriterien und Themenstandards in folgenden Kategorien:

  • Mobilität
  • Verpflegung
  • Beschaffung Material- und Abfallmanagement
  • Energie, Wasser und Sanitär
  • Soziale Verantwortung
  • Kommunikation

    Ziel dieser Kriterien ist es, die Umweltauswirkungen einer Veranstaltung zu reduzieren und ein Bewusstsein für nachhaltiges Feiern zu schaffen.


    Sie sind selbst Veranstalterin bzw. Veranstalter? Dann setzen auch Sie ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Festkultur in Niederösterreich.
    Hier können Sie Ihre Veranstaltung einreichen: Fest anmelden

    Auch wenn die Förderung vom Land Niederösterreich für 2024 nicht weiter verlängert wurde, freut sich die Umwelt dennoch über die Austragung von ressourcen- und klimaschonenden Events. Außerdem: Neben der Bewerbung Ihres Festes über unseren Festekalender werden einige Feste auch über unseren TV-Spot im ORF Niederösterreich gezeigt.

    Die regionalen Abfallverbände unterstützen bei der Umsetzung mit Verleihmaterial wie Geschirrmobile. Geschirrspüler, Mehrwegbecher und Festpaketen, sowie vieles mehr.
    Hinweis: Das Angebot kann je nach Abfallverband variieren und gilt nur für Mitgliedsgemeinden.
    Mehr Informationen zum Verleihmaterial Ihres Verbandes finden Sie hier: Verleihartikel

    Auch Besucherinnen und Besucher profitieren von der Einhaltung der Kriterien, mit z. B. regionaler Verköstigung und Porzellangeschirr statt Pappteller. - Auch das gehört zu einer "sauberhaften Festkultur" dazu.
    Hier finden Sie eine Übersicht aller geplanten Sauberhaften FESTE in Niederösterreich:
    Festekalender

  • DSGVO Infotag in Ybbs

    Andreas Haubenberger, MSc (GVU), Philipp Dollfuß (GVU), Peter Kappe (Gemdat), DI Kurt Berthold (CleverData), Ing. Martin Ritt, MSc (GVU), Christos Ladis (CleverData), Andreas Hegedüs (Gemdat)
    Am Mi. dem 12. Juni 2024 fand in Ybbs an der Donau eine Info-Veranstaltung zum Thema Datenschutzgrundverordnung und Cyber-Security statt.

    Die Themen der Datenschutzgrundverordnung sind für die Gemeinden von größter Wichtigkeit. Um hier auf dem aktuellen Kenntnisstand zu sein, bedarf es auch immer wieder der Auffrischung von Fachwissen, der Diskussion zu aktuellen Fällen in der Praxis und natürlich der Expertise der Fachexperten von CleverData.

    Über 50 Teilnehmer aus den Bezirken Melk, Scheibbs und Amstetten kamen deshalb auf Einladung des GVU Melk in der Ybbser Stadthalle zusammen. Diskutiert wurden aktuell präsente Themen welche Auswirkung Künstliche Intelligenz auf den Datenschutz hat. Die Gemdat NÖ ging im Rahmen der Veranstaltung auch auf das hochaktuelle Thema Cyber-Security ein.

    Masterplan für die Region

    Die Initiatoren des Re-IN-BiK
    Die beiden Gemeindeverbände Melk und Scheibbs starteten gemeinsam mit der Ecoplus eine neue Initiative für Kreislaufwirtschaft in den beiden Bezirken.

    Am 5. Juni wurde im Stadtsaal Mank der Masterplan der Kreislaufregion Melk-Scheibbs präsentiert.

    Das Ziel des Netzwerkes ist ambitioniert. Bis 2035 will man 100 % Klimaneutralität in der Region erreichen. Wie das genau funktionieren kann, wurde in 7 Handlungsfeldern thematisiert. Von der Reduktion der Verwendung von Kunststoffen über die Verwendung von Biogas im Energiesektor bis hin zu klimaneutraler Logistik wird hier an mehreren relevanten Positionen angesetzt um das Ziel zu erreichen.

    Das Projekt soll von einem Projektmanager oder einer Projektmanagerin (Aktuelle Stellenausschreibung im PDF unten) in den kommenden 3 Jahren betreut werden. Eine Verlängerung um weitere 2 Jahre ist in Aussicht gestellt. Die Finanzierung erfolgt über die Förderschiene für Innovationen im ländlichen Raum.

    Getragen wird das Projekt von den beiden Gemeindeverbänden für Umweltschutz der Bezirke Scheibbs und Melk, den Leitbetrieben der Region, Gemeindevertretern und diversen Unterstützerstrukturen wie der Leader-Regionen sowie Forschungseinrichtungen.
    Durch Kooperationen soll ein Netzwerk der einzelnen Akteure entstehen, mit dem Ziel der Klimaneutralität in der Region Melk und Scheibbs.


    Regionsmanager/ Regionsmanagerin gesucht!

    Regionsmanager / Regionsmanagerin (m/w/d)

    Sie wollen ein neu geschaffenes Netzwerk einer innovativen Region managen?
    Sie schätzen abwechslungsreiche Tätigkeiten, sind kommunikativ, haben Erfahrungen im Bereich Projektmanagement und Expertise in Bioökonomie & Kreislaufwirtschaft?
    Dann sind Sie perfekt für die Funktion als Netzwerkmanager bzw. Netzwerkmanagerin für die Umsetzung des Masterplanes der Kreislaufregion Melk-Scheibbs geeignet!

    Die Kreislaufregion Melk-Scheibbs startet im Rahmen der ARGE GVU Melk / Scheibbs den Aufbau eines ländlichen
    Innovationsnetzwerkes (LIN). In sieben definierten Handlungsfeldern werden Projekte entwickelt, die
    zu einer klimaneutralen Lebens- und Wirtschaftsregion führen sollen. Die Region möchte so zu einer
    Vorzeigeregion im Bereich Bioökonomie & Kreislaufwirtschaft werden.

    Ihre Aufgaben
  • Initiierung von Projekten im Rahmen eines vorliegenden Masterplans
  • Regionale Drehscheibe für sämtliche Themen zur Bioökonomie & Kreislaufwirtschaft
  • Teilnahme an Netzwerktreffen und Ansprechperson für Förderinstitution und Stakeholder
  • Kommunikationsschnittstelle für die Akteure und Akteurinnen innerhalb der beiden Bezirke
  • Aktives Netzwerkmanagement für die Umsetzung der Kreislaufregion

    Ihr Profil
  • Berufserfahrung in einer vergleichbaren Position<
  • Rhetorisches Geschick und professionelles Auftreten
  • Erfahrungen im Projektmanagement und Hands-on-Mentalität
  • Bezug zur Region Scheibbs/Melk und fundiertes Wissen in den Bereichen Bioökonomie & Kreislaufwirtschaft
  • Sehr gute MS-Office Kenntnisse
  • Sehr gute Deutsch-Kenntnisse in Schrift und Sprache
  • Führerschein Klasse B und eigener PKW erforderlich

    Ihre Aufgaben
  • Herausfordernde und innovative Tätigkeiten in den Bereichen Klima- und Umweltschutz
  • Flexible Arbeitseinteilung und Möglichkeit für Home-Office
  • Hohes Maß an Eigenverantwortung und abwechslungsreiche Aufgabenbereiche
  • Einen Beitrag zur nachhaltigen Ressourcenverwendung leisten
  • Monatliche Entlohnung € 4.000,- (brutto) auf Vollzeitbasis (40h)

    Dienstort
    Der Dienstort wird im Bezirk Melk (Mank) oder Scheibbs (Wieselburg) sein.
    Die Möglichkeit für Homeoffice ist gegeben.
    Beschäftigungsverhältnis: 30 - 40h pro Woche, befristet bis Ende der Projektlaufzeit
    31.05.2027. Verlängerung um weitere 2 Jahre ist möglich.

    Kontakt
    Bitte übermitteln Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per Mail mit dem Betreff
    "Bewerbung Kreislaufregion - Management" bis spätestens 28.06.2024 an gvuscheibbs@purgstall.at oder per Post an die obige Adresse.
  • pdfStellenausschreibung per PDF (95 KB)

    Bioökonomie-Projekt in Melk und Scheibbs

    Am 5. Juni findet im Manker Stadtsaal eine Info-Veranstaltung zum Thema Bioökonomie statt.

    Vorgestellt wird der Entwicklungsprozess der Modellregion zum regionalen Innovationsnetzwerk. Dabei werden 7 Handlungsfelder und die Organisationsstruktur beschrieben und das Förderprojekt vorgestellt.

    Termin:
    5. Juni 2024, Uhrzeit: 15:00 - 17:30 Uhr
    Ort:
    Stadtsaal Mank, Schulstraße 1, 3240 Mank
    Programm:
    • Ab 14.30 Uhr - Welcome
    • 15:00 Uhr Eröffnung ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
    • Begrüßung Gemeindeverbände für Umweltschutz und Abgabeneinhebung Scheibbs und Melk
    • Impulsstatement Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft Emmerich Haimer, Fachhochschule Wiener Neustadt Campus Wieselburg
    • Vorstellung des Masterplans für das Regionales.Innovations.Netzwerk Bioökonomie & Kreislaufwirtschaft Melk & Scheibbs
    • Der Entwicklungsprozess auf einen Blick - von der Modellregion zum Regionalen Innovationsnetzwerk
    • Vorstellung der 7 Handlungsfelder
    • Organisationsstruktur
    • World Café zu den 7 Handlungsfeldern
    • Vorstellung des Förderprojektes Re.In.BiK
    • Abschluss mit gemütlichem Ausklang

    Aus organisatorische Gründen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich
    Details zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier

    NÖ Abfallwirtschaftspreis „Skarabäus“

    Auf dem Foto ist eine Gruppe von Personen zu sehen, die Urkunden und Preise in der Hand halten. Auch auf dem Foto sind Männer mit dunkelblauen Anzügen, die die Preise überreicht haben.
    Am Di. 28. Mai 2024 fand die heurige Preisverleihung des Skarabäus statt. Die Fa. Seiringer sicherte sich heute mit einer innovativen Biomethangasanlage den ersten Platz beim Abfallwirtschaftspreis Niederösterreich weiter

    Startschuss zum GPS Projekt

    Teilnehmer aus allen 5 teilnehmenden Gemeinden beim Projektstart beim GVU Melk
    Am Mi. 8. Mai 2024 fand der Auftakt zum gemeinsamen GPS Projekt mit den Vertretern aus den 5 teilnehmenden Gemeinden statt.

    In Zukunft, so das Ziel des Projekts, sollen so punktgenaue Vermessungen im Onlinekataster GIS abgebildet werden können. Dadurch wird ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung in den Gemeinden gesetzt.

    AnTONNia und die Umwelt-Heroes

    Eine junge Frau als Restmülltonne verkleidet hält sich die Ohren zu.
    Mitreißendes Umwelttheater zum Mitmachen
    Die NÖ Umweltverbände haben gemeinsam mit dem Land NÖ 2012 mit großem Erfolg das AnTONNia Umwelttheater ins Leben gerufen. Eine Erfolgsgeschichte, an der sich jährlich rund 3.000 Volksschulkinder in ganz Niederösterreich beteiligen und mehr über Abfall und den richtigen Umgang mit unseren Ressourcen erfahren.

    Kostenloses Bildungsangebot für Volksschulen
    Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage bieten wir ein neu überarbeitetes Umwelttheater an. Dieses Umweltbildungsangebot für Volksschulen der teilnehmenden Verbände* steht den Schulen kostenlos zur Verfügung.

    AnTONNia kommt in die Klasse
    Die neuen Inhalte des Theaterstücks, das direkt bei den Kindern in der Klasse aufgeführt wird, kreisen um AnTONNia, eine sprechende Restmülltonne. Sie wird von einer Schauspielerin verkörpert, die den Kindern aus ihrem Leben erzählt. AnTONNia und ihre Mülltonnen-Freundinnen und -freunde haben Superkräfte. Sie können Abfälle zu Schätzen verwandeln, allerdings nur, wenn diese zuvor richtig getrennt werden. Und dafür braucht AnTONNia die Hilfe der Umweltheldinnen und Helden.

    Hier kommen die Kinder ins Spiel. Mit viel Spaß und besonderem pädagogischen Mehrwert erfahren die Kinder, dass Abfälle richtig getrennt, nicht wertlos sind, sondern auch als Rohstoff für künftige Produkte eingesetzt werden können.
    Direkt zur Buchung des Umwelt-Theaters

    Die Wahrheit hinter den Etiketten: Biologisch abbaubar oder biologisch problematisch?

    Auf dem Bild sind Lebensmittelreste in einem weißen Plastiksack zu sehen.
    Die Wahrheit hinter den Etiketten: Biologisch abbaubar oder biologisch problematisch?

    Siegel und Labels sind heutzutage weit verbreitet. Theoretisch kann jedes Unternehmen neue Labels erfinden, ohne dass diese derzeit geprüft werden müssen. Gerade bei Vorsammelhilfen für Bioabfälle stoßen wir häufig auf solche Siegel. Auf der Verpackung steht "biologisch abbaubar", aber in der Kompostanlage treten dann Probleme auf, wie das Auftreten von Mikroplastik-Teilchen im Kompost. Obwohl versucht wird, sämtliche Fremdkörper wie diese zu entfernen, funktioniert das nicht immer vollständig. Im Rahmen einer Studie der BOKU wurde nachgewiesen, dass die folgenden beiden Siegel tatsächlich halten, was sie versprechen.

    Siegl_Biokompost_Copyright_NOE_Umweltverbaende.png

    Auf Nummer sicher gehen mit einem Biokunststoffsackerl:
    Einige unserer Verbände bieten zudem praktische Vorsammelhilfen für Bioabfälle aus Bio-Maisstärke an, die das OK-compost HOME Siegel enthalten. Diese Sackerl haben keinen Einfluss auf den Verrottungsprozess oder die Kompostqualität. Auch wenn nach der technischen Kompostierung noch Biokunststoffpartikel vorhanden sein sollten, bauen sich diese in absehbarer Zeit in der Natur ab.

    Das betrifft folgende Verbände:
    GVU Scheibbs
    GVA Baden
    GABL
    GAUL
    GV Gmünd
    G.V.U. Gänserndorf
    GV Hollabrunn
    AWV Korneuburg
    GV Krems
    GVU Melk
    AWS Schwechat
    GVU St. Pölten
    GV Waidhofen

    Insgesamt wäre es am besten, keine Vorsammelhilfen zu verwenden, denn der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht.

    Der richtige Umgang rund um Bioabfall ist nicht nur ein wichtiger Schritt zur Reduzierung unserer ökologischen Fußabdrücke, sondern auch ein Akt der Wertschätzung für die natürlichen Kreisläufe, die unser Ökosystem am Laufen halten.
    Helfen Sie, aus Bioabfällen wieder wertvollen Humus entstehen zu lassen, indem Sie Abfälle richtig entsorgen und auf Vorsammelhilfen, welche nicht die oben genannten Siegel enthalten, zu verzichten.

    Weiterführende Information:
    Kompostier-Ratgeber
    Bioabfälle sparen Trinkwasser
    Natürliche Kreisläufe nutzen: Von Pflanze zu Pflanze, von Bioabfall zu Humus
    Biotonne oder Heimkompost?
    BOKU Studie Kompostierbarkeit von biologisch abbaubaren Vorsammelhilfen

    Natürliche Kreisläufe nutzen: von Pflanze zu Pflanze, von Bioabfall zu Humus

    Auf dem Bild sind Hände die die Fingerspitzen zusammenhalten abgebildet. Zwischen den Handpaaren befindet sich jeweils Erde in welcher kleine Pflanzen sprießen.
    Wie entsteht Humus aus Bioabfall? Diese Frage führt uns zu einem der natürlichsten Stoffkreisläufe, denn aus Küchenabfällen, Strauch- und Grünschnitt entsteht wertvoller Humus, der eine entscheidende Rolle als Nährboden für die Natur- und Pflanzenwelt spielt. Trotz des großen Potenzials landen immer noch 63.800 Tonnen biogener Abfälle im Restmüll (Quelle: Land NÖ Restmüllanalyse 2018/19). Das bedeutet, dass ein Drittel unseres Restmülls organisches Material ist. Das ist aus verschiedenen Gründen problematisch, denn Restmüll wird thermisch verwertet (verbrannt). Biogene Abfälle enthalten oft viel Feuchtigkeit, der hohe Wassergehalt stört in Folge die Verbrennung. Zusätzlich gehen durch diese fehlerhafte Entsorgung beträchtliche Mengen an Abfällen verloren, die als wertvolle Komposterde oder Biodünger dienen könnten. Bioabfälle, die im Restmüll landen, werden somit endgültig aus dem natürlichen Kreislauf ausgeschlossen.

    Was gehört in die Biotonne und was nicht?

    Was_kommt_in_die_Biotonne.png

    Verwendung von Bioabfällen: von der Sammlung bis zur Kompostierung
    Nachdem die Bioabfälle in der Biotonne eingesammelt wurden, erfolgt eine gründliche Sortierung, um Fremd- oder Störstoffe wie Kunststoffe so weit wie möglich zu entfernen. Kunststoffe sind synthetische Materialien, die sich nicht natürlich zersetzen können und daher unverändert bleiben. Nicht-biologische Stoffe müssen mechanisch bearbeitet werden, um sie wieder als Rohstoffe nutzen zu können. Ein häufiges Problem in Biotonnen ist immer noch Plastik, insbesondere Vorsammelhilfen wie Plastiksackerl, die fälschlicherweise als biologisch abbaubar gekennzeichnet sind.

    In einer professionellen Kompostanlage beginnt der Kompostiervorgang durch das Anlegen von Dreiecksmieten, das sind dreieckig geformte Bahnen aus Bioabfällen. Danach folgen Umsetzung und Durchmischen. Wenn die gewünschte Qualität des Komposts erreicht ist, folgt der abschließende Schritt des Absiebens, um grobe Materialien zu entfernen.

    Der gewonnene fertige Kompost wird hauptsächlich in der Landwirtschaft verwendet oder teilweise auch kommerziell genutzt, beispielsweise als Gartenhumus oder Blumenerde, oder steht in einigen Gemeinden den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

    Biotonne_Heimkompost_Copyright_NOEUmweltverbaende.png


    Bio_Kompost_Brantner_20230404_Copyright_GV_Hollabrunn3.JPG

    Weiterführende Information:
    Die Wahrheit hinter den Etiketten: Biologisch abbaubar oder biologisch problematisch?
    Kompostier-Ratgeber
    Bioabfälle sparen Trinkwasser
    Biotonne oder Heimkompost?

    Biotonne oder Heimkompost?

    Auf dem Bild ist eine Biotonne und ein Komposthaufen zu sehen.
    Eine Frage, die in der Abfallwirtschaft häufig diskutiert wird, ist die Heimkompostierung und insbesondere deren Qualität. Damit aus Bioabfall Kompost entstehen kann, müssen verschiedene Faktoren beachtet werden: Feuchtigkeit, Temperatur, Mischverhältnis und Belüftung. Wenn auch nur einer dieser Faktoren nicht eingehalten wird, kann es passieren, dass der Bioabfall verrottet, statt zu kompostieren (sich natürlich zu zersetzen). Hier sind einige Beispiele, die dazu führen können, dass die Heimkompostierung nicht erfolgreich ist:

  • Der Komposthaufen ist an einem sehr sonnigen Ort platziert.
  • Der Komposthaufen ist eingefroren.
  • Es fehlt Strukturmaterial wie trockene Äste oder Strauchschnitt im Komposthaufen.
  • Der Komposthaufen wird nicht ausreichend umgesetzt.

    Die einfachere und praktikablere Lösung für Bioabfälle ist zweifellos die Nutzung der Biotonne. Zu diesem Thema haben wir gemeinsam mit "Natur im Garten" ein Erklärvideo erstellt, das alle wichtigen Informationen zusammenfasst:


    Dennoch kann die Heimkompostierung erfolgreich sein, wenn die oben genannten Voraussetzungen beachtet werden. Wir empfehlen den Heimkompost-Ratgeber von "Natur im Garten" , oder die Broschüre "Kompostieren - so einfach geht’s" von "Natur im Garten”. Außerdem gibt es ein hilfreiches Video zum Anlegen eines Heimkomposts "Kompost selbst herstellen":


    Weiterführende Information:
    Natürliche Kreisläufe nutzen: Von Pflanze zu Pflanze, von Bioabfall zu Humus
    Die Wahrheit hinter den Etiketten: Biologisch abbaubar oder biologisch problematisch?
    Kompostier-Ratgeber
    Bioabfälle sparen Trinkwasser



  • Wert vermitteln – Bio-Gartenerde für Sammel-Helden!

    Valentin Seiringer bei der Einschulung des WSZ-Teams zur Bio-Gartenerde
    Anlässlich des 50jährigen Jubiläum des GVU Melk erhalten die Teilnehmer der Flurreinigungen heuer neben T-Shirts auch einen "Erdinand"-Kübel voll Bio-Gartenerde um den Wert der Kreislaufwirtschaft zu vermitteln. weiter

    Verbandsversammlung

    Bei der Verbandsversammlung des GVU Melk wurde auf Bezirkshauptfrau Mag. Daniela Obleser zum 50er gratuliert
    Die Stimmung war gut bei der Verbandsversammlung des GVU Melk und es gab auch ausschließlich einstimmige Beschlüsse zu den Tagesthemen. weiter

    Umwelt-Helden halten den Bezirk sauber!

    Der GVU Melk feiert heuer sein 50jähriges Jubiläum. Wir haben uns deshalb für heuer einige Aktivitäten überlegt.
    Unter anderem werden wir bei der Aktion Stopp Littering - Wir halten NÖ sauber einen Schwerpunkt setzen. Wir möchten Sie um Ihre Unterstützung bitten, auch heuer wieder zahlreiche Flurreinigungen im Bezirk zu organisieren
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    50 Jahre gelebte Vielseitigkeit

    50 Jahre gelebte Vielseitigkeit! Seit 1974 übernimmt der GVU Melk Aufgaben für seine Gemeinden und Bürger! weiter

    Die neue UMWELT! ist da!

    Cover der UMWELT!
    Die UMWELT! erscheint jährlich in 4 Ausgaben. weiter

    Schöne Natur, saubere Straßen: Niederösterreichs Antwort auf die Littering-Herausforderung

    Auf dem Bild sind zwei junge Buben in Warnweste mit blauen Jacken gekleidet abgebildet. Beide haben einen orangen Sack mit Abfällen über die Schulter geworfen und blicken in die Kamera.
    Littering, der sorglose Umgang mit Abfall, betrifft uns alle. Tagtäglich begegnen wir achtlos weggeworfenen Verpackungen, Zigarettenstummeln und anderen Abfällen, die unsere Umwelt verschmutzen. Diese Form der Umweltverschmutzung hat nicht nur ästhetische Auswirkungen, sondern bedroht auch die Natur, Tiere und letztendlich unsere eigene Lebensqualität.

    Durch herumliegenden Abfall gelangen Schadstoffe von beispielweise Plastikflaschen bzw. Zigarettenstummel in Flüsse, Seen und Ozeane. Die Resultate sind neben Verschmutzungen, auch potenzielle Kontaminationen des Bodens und Grundwassers mit Giftstoffen bzw. Schwermetallen. Auch die Tierwelt im Gewässer leidet enorm unter den Verunreinigungen. Tiere am Land sind genauso betroffen, denn diese nehmen den Abfall unabsichtlich über die Nahrung auf oder verfangen sich darin, was zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führt. Litteringabfälle auf landwirtschaftlichen Nutzflächen führen zu einem weiteren Problem. Abfälle, die bei der maschinellen Bearbeitung zerkleinert werden, landen als Kleinstrückstände im Futter unserer Nutztiere und über die Nahrungskette schlussendlich auch auf unserem Tisch. Neben dem Weg über Nutztiere gibt es bedauerlicherweise weitere Auswirkungen von Littering auf uns Menschen, denn der Abfall lockt gerne Ungeziefer wie Ratten und Kakerlaken an, was dazu führen kann, dass Krankheitserreger übertragen werden.

    Was wir gemeinsam gegen Littering tun können
    Eine große Herausforderung beim Littering ist das Bewusstsein der Menschen zu ändern und sie dazu zu bringen, ihre Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. In diesem Zusammenhang haben wir unterschiedliche Initiativen ins Leben gerufen die bekannteste davon ist der NÖ Frühjahrsputz. Dabei rufen wir zum kollektiven Säubern der Umwelt auf. Diese Aktion erfreut sich auch nach vielen Jahren des Bestehens großer Beliebtheit. Mit der Hilfe von unzähligen Ehrenamtlichen verbessern wir nicht nur das Landschaftsbild unserer Gemeinden, sondern leisten auch einen sichtbaren Beitrag zum Naturschutz. Mehr Infos zum Frühjahrsputz bzw. zur Anmeldung finden Sie HIER. (Link einfügen) https://www.umweltverbaende.at/?kat=334&ukat=33

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    Littering nimmt auch in unsere Pädagogik - und Bewusstseinsarbeit einen großen Platz ein. Unter der Bezeichnung "Sei ein Held - lass nichts liegen" bringen wir mit Bilderbüchern, Rätselheften und Animationsvideo die Littering-Problematik den Jüngsten unter uns näher. Mehr Infos zu unseren Bildungsangeboten gibt’s HIER. (Link einfügen) https://abfall-einfachweg.at/

    Ein leider noch immer gängiger Kavaliersdelikt ist das achtlose Wegwerfen von Zigarettenstummel. Diese vermeidlich kleinen Abfälle sind ein großes Problem, denn sie sind wegen ihrer Größe schwer zu erkennen und zu entsorgen. Außerdem bestehen die Stummel primär aus dem Filter der Zigaretten, welcher verschiedene giftige Chemikalien enthält, die wiederum durch das Liegen in der Natur in Gewässer und Pflanzen gelangen können. Wenn man bedenkt, dass diese Abfälle mindestens 10 Jahre benötigen, um sich zu zersetzen, wäre es umso mehr von Bedeutung diese nicht nach dem Rauchen einfach auf Straßen oder in der Natur zu entsorgen.

    Unsere Lösung dafür?- der TAschenbecher - die praktische Alternative für unterwegs. Der PET-Rohling (=Preform von Getränkeflaschen) ermöglicht das einfache Entsorgen von Zigarettenstummel. Die gesammelten Zigaretten kühlen aufgrund des Sauerstoffsentzugs innerhalb des TAschenbechers ab und man kann diese problemlos bei der nächsten Möglichkeit durch Entleeren des Taschenbechers in den Restmüll entsorgen. Mehr zum TAschenbecher und Abgabestellen: https://www.umweltverbaende.at/?vb=&dok_id=39390&tpl=1&kat=101

    Außerdem: Damit der Weg zum nächsten Mistkübel nicht zu lang ist, kümmern sich unsere Verbände darum, dass ausreichend Abfallbehälter vorhanden und diese regelmäßig entleert werden.

    Ein Blick in die Zukunft: Wenn Anti-Littering-Arbeit überflüssig wird
    Unabhängig von der Beliebtheit dieser Angebote, hoffen wir, dass eines Tages derartige Aktionen nicht mehr benötigt werden, weil Litteringsprobleme der Vergangenheit angehören. Als einen wichtigen Beitrag dazu und als kleinen Hoffnungsschimmer sehen wir dabei die mit 2025 inkrafttretende Pfandpflicht. Damit wird ein monetärer Anreiz gesetzt, dass insbesondere Getränkeverpackungen aus PET oder Aluminium nicht mehr in der Natur landen, sondern zum nächsten Pfandautomaten gebracht werden und damit zurück in den Kreislauf gehen.

    Jede und jeder hat es selbst in der Hand
    Jede Person kann einen Beitrag leisten, indem sie ihren Abfall in dafür vorgesehenen Abfalleimer wirft und an Aufräumaktionen in seiner Umgebung teilnimmt. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir die Problematik des Litterings effektiv bekämpfen und eine saubere und lebenswerte Umwelt erhalten.

    Gut zu wissen: Zersetzungszeiten von Abfällen
    Die Zersetzungsdauer von Abfällen ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie Materialzusammensetzung, Größe des Abfalls und Umgebungsbedingungen.

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    Die NÖ Umweltverbände setzen landesweit auf Technologien wie Recycling und Kompostierung. Dadurch wird die Zersetzungsdauer einiger Abfälle erheblich verringert und die darin enthaltenen Wertstoffe können rasch wieder verwendet werden. Mit der richtigen Abfallentsorgung und -trennung helfen Sie täglich mit, dass diese Wertstoffe sinnvoll wiederverwertet werden können, anstatt Schaden anzurichten.

    Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Umwelt sauberer und lebenswerter zu gestalten. Es liegt an uns, Verantwortung zu übernehmen und aktiv gegen Littering vorzugehen.


    Weiterführende Links:

    NÖ Frühjahsputz
    Pädagogik - und Bewusstseinsbildungs-Angebote
    TAschenbecher


    Ein Stück Kreislaufwirtschaft in Händen halten

    Auf dem Bild halten die drei Herren LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Anton Kasser, Präsident der Arge AWV und der NÖ Umweltverbände und Landesrat Ludwig Schleritzko das Grünbuch, welches den Bibliotheken überreicht wurde in den Händen.
    Bei der gemeinsamen Aktion der ARGE Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände mit den NÖ Umweltverbänden werden die über 260 niederösterreichische öffentliche Bibliotheken und Bildungseinrichtungen mit dem ‚Grünbuch - Verantwortungsvolles Wertstoffmanagement‘ ausgestattet, um so der Bevölkerung fundiertes Wissen in kompakter und objektiver Form zugänglich zu machen

    Rohstoffe sind begrenzt, sowohl weltweit als auch in Österreich. Ihr Abbau, Transport und Import schädigen die Umwelt und das Klima. Stockende Lieferketten beeinträchtigen die Wirtschaft und führen zu Engpässen bei Endprodukten für Verbraucher:innen. Die Lösung liegt im Kreislauf: "Abfall" kann als wertvoller Rohstoff wiederverwendet werden, was nicht nur das Klima schützt und die Wirtschaft stärkt, sondern auch Energie spart. Dies kann durch Recycling wertvoller Rohstoffe geschehen - vorausgesetzt, die Wertstoffe werden ordnungsgemäß gesammelt.

    Das "Grünbuch - Verantwortungsvolles Wertstoffmanagement" bietet in 14 Kapiteln und auf 430 Seiten einen umfassenden Einblick in abfallwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen in Österreich. Die vorliegenden Daten in dem Buch basieren auf Informationen aus vergangenen Jahren.

    Mulden & Container *JUBILÄUMSAKTION*

    Preise für Mulden und Container
    Wir bieten wieder verschiedenste Mulden & Container zu Spitzenpreisen an! Inklusive sind die Aufstellung, Abholung und auch die Entsorgung des Abfalles sowie eine Miete bis 14 Tage Stehzeit. (Bruttopreise inkl. 10 % USt.)!
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    Abfuhrtermine & Zwischenabfuhrtermine

    Grafik mit den Darstellungen der Abfuhrtermine und QR-Code zum direkten Link. Text: Die PDFs sind gemeindeweise zum Download bereit gestellt.
    Hier finden Sie Abfuhrterminkalender für Privathaushalte, Gewerbe und Wohnbauten! weiter

    Altspeiseöl und -fett - ein Fall für NÖLI

    Während in vielen Haushalten zu Weihnachten und Silvester festliche Fonduegerichte zubereitet werden, ist es wichtig, auf die ordnungsgemäße Entsorgung von Speisefett zu achten. Altöl und gebrauchte Fette gehören nicht ins Abflussrohr, Kanalnetz oder die Kläranlage. Ihre unsachgemäße Entsorgung verursacht zusätzliche Kosten, da jeder Liter Speiseöl, der im Ausguss oder WC landet, Folgekosten nach sich zieht.

    Der NÖLI, ein praktisches gelbes 3-Liter-Sammelgefäß, steht kostenfrei in den Altstoff-Sammelzentren der Gemeinden und Umweltverbände zur Verfügung. Volle NÖLIs können gegen gereinigte Behälter an den Sammelstellen ausgetauscht werden!

    Wenn Sie den NÖLI mit gebrauchtem Altspeiseöl oder -fett befüllen, tragen Sie dazu bei, die Umwelt zu entlasten und unterstützen die Wiederverwertung von Altöl und -fett zu Biodiesel.

    Das kann hinein:
    • Altspeiseöl und -fett
    • Frittier- und Bratenfett
    • Öle von eingelegten Speisen (z. B. Sardinen)
    • Butter- und Schweineschmalz
    • Verdorbene und abgelaufene Speiseöle und -fette


    Das gehört nicht hinein:
    • Mayonnaise
    • Dressing
    • Chemikalien und Flüssigkeiten
    • Motoröl und Mineralöl
    • Farben
    • Essensreste

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    Tipps für eine reibungslose Sammlung:
    • Füllen Sie Öle und Fette nicht über 80 °C ein!
    • Der NÖLI ist ein Mehrweggebinde ausschließlich für die Altspeisefettsammlung. Bitte verwenden Sie ihn sorgsam und ordnungsgemäß.
    • Verschließen Sie den Deckel immer fest (drücken Sie ihn ein, bis er einrastet). Dadurch wird der NÖLI geruchsdicht und transportsicher.
    • Geben Sie nur vollgefüllte NÖLI an Ihrer Sammelstelle ab. Denken Sie an den Aufwand für Transport und Kübelreinigung!
    • In die NÖLI-Sammelbox darf nur der NÖLI! Andere Behälter, Eimer und Dosen werden nicht akzeptiert.

    WARUM SOLL GESAMMELT WERDEN?

    Sammlung ist der richtige Weg!
    Gebrauchte Speisöle und -fette sind wertvolle Rohstoffe. Wenn sie separat erfasst und aufbereitet werden, dienen sie traditionell zur Herstellung von Seifenprodukten und Reinigungsmitteln. Moderne Verfahren ermöglichen auch die Herstellung von Biodiesel aus Altspeisefett: Ein hochwertiger und umweltfreundlicher Treibstoff, der in Dieselmotoren verwendet werden kann.

    Der Abfluss ist der falsche Weg!
    Altspeisefett im Abfluss führt zu Ablagerungen und Verstopfungen in Ihren Leitungen und in der öffentlichen Kanalisation, sowie zu Störungen in Pumpwerken. Durch umweltbewusstes Handeln können hohe Wartungs- und Reinigungskosten vermieden werden.

    Der Sammelkreislauf:
    Vollgefüllte NÖLIs können Sie in Ihrem Alt-/Wertstoffzentrum (ASZ/WSZ) oder bei Sammelaktionen in der Gemeinde abgeben und gegen leere, saubere Kübel tauschen. In einer speziellen Übernahmestation wird das Altspeisefett aufbereitet und für die Weiterverwertung vorbehandelt. Die NÖLI-Kübel werden in industriellen Spülmaschinen gereinigt. Ungeeignete Fette werden durch Vergärung zu Biogas umgewandelt und in Blockheizkraftwerken zur Energiegewinnung (Strom und Wärme) genutzt.

    Dank heimischer Umwelttechnologie können auch in Ihrer Gemeinde Kommunalfahrzeuge oder öffentliche Verkehrsmittel mit "Biodiesel aus Altspeisefett" umweltfreundlich und schadstoffarm betrieben werden.

    Nachhaltiges Wickeln mit Stoffwindeln: Der Windelgutschein macht es möglich

    Ein Kind in Stoffwindel blickt lachend in die Kamera
    Ein Baby verbraucht durchschnittlich über 6.000 Windeln. Das belastet die Umwelt und das Familienbudget. Stoffwindeln vermeiden Abfall, sparen Geld und unterstützen die Gesundheit der Babys!
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    Reuse & Repair: Nachhaltige Alternativen für die Zukunft

    Auf dem Bild sind drei Männer die in die Kamera blicken abgebildet. Zwei Männer haben einen Hut auf und stehen bei einem Holzwerkzeug. Der dritte Mann hält ein rotes Fahrrad in der Hand. Rechts auf der Seite ist ein Schild mit
    Die Kaffeemaschine im Repair Cafe selbst reparieren, die Schneefräse von Nachbarn ausborgen und das Fahrrad im Re-Use-Shop ums Eck kaufen: Es ist ein klarer Trend zum Wiederverwenden, Teilen und Tauschen zu beobachten. Durch diese nachhaltigen Alternativen wird weniger Abfall produziert, Ressourcen eingespart und die Umwelt geschont. Auch die Niederösterreicher:innen setzen auf eine nachhaltige Zukunft - die zahlreichen Angebote werden dankend angenommen.


    Reparaturbonus: Für Umwelt und Geldbeutel
    Es ist wohl jeder und jedem von uns schon einmal passiert: Ein geliebtes Elektrogerät gibt den Geist auf. In solchen Momenten neigen viele Menschen dazu, sich von den defekten Geräten zu verabschieden und neue anzuschaffen. Doch das ist nicht notwendig, denn die Geräte verdienen eine zweite Chance. In dieser Hinsicht bietet der Reparaturbonus des österreichischen Klimaschutzministeriums mit einer Förderung bis zu 200 Euro eine willkommene Unterstützung. Durch die Reparatur von Haushalts-, Freizeit- und Gartengeräten können nicht nur 50 % der Kosten gespart werden, sondern ein wertvoller Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet werden.


    Repair Cafés: Eine Lektion im Reparieren
    Die Repair Cafés bieten nicht nur die Gelegenheit das Reparieren von Gegenständen zu erlernen, sondern sie dienen auch als Plattform, auf der Fachexpert:innen vor Ort ihr Wissen und Know-how in Sachen Reparatur teilen. Dies trägt maßgeblich dazu bei soziale Interaktion und den Austausch von Wissen zu fördern, während gleichzeitig ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Wegwerfkultur unternommen wird.

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    "So Gut wie Neu" Plattform: Regionaler Austausch mit Mehrwert
    Schon seit längerem steht die online Plattform "So Gut wie Neu" als regionaler Marktplatz zur Verfügung. Hier können gebrauchsfähige Gegenstände verkauft, getauscht oder verschenkt werden. Im Gegensatz zu anderen Plattformen hebt sich "So Gut wie Neu" durch einen klaren regionalen Bezug hervor. Dieser Ansatz ermöglicht es den Nutzer:innen, sicherzustellen, dass die Gegenstände aus der Region stammen. Es geht dabei nicht nur um den Handel, sondern auch um einen Beitrag zur Abfallvermeidung und zur Schonung der Umwelt. Aufgrund der wachsenden Nachfrage wird das Angebot auf dieser Plattform 2024 weiter ausgebaut.


    Fazit: Nachhaltiger Konsum als Ziel
    Die NÖ Umweltverbände setzen sich entschieden für umweltfreundlichen Konsum ein. Durch die Unterstützung von Initiativen wie den Reparaturbonus, "So Gut wie Neu" Plattform und Repair Cafés wird ein wertvoller Beitrag zur Abfallvermeidung und zur Förderung eines nachhaltigen Lebensstils geleistet. In Zukunft wird verstärkt in ReUse & Repair Angebote investiert und damit die Bemühungen um einen nachhaltigen Konsum weiter vorantreiben.

    Weiterführende Informationen und Links:
    Zur Förderaktion Reparaturbonus


    Altmetall macht blau!

    Etikett der neuen Altmetall-Sammelcontainer
    Seit 1.1.2023 wird in NÖ die Metallverpackung in der Gelben Tonne mit gesammelt. Der GVU Melk hat sich für eine Weiternutzung der blauen Container entschieden und dieser zu einer Kleinmetall-Sammlung umfunktioniert.

    Pfannen, Nägel und kaputtes Werkzeug
    Gesammelt werden in Zukunft in diesen Containern ausschließlich Gebrauchsgegenstände aus Metall. Aber auch Metallspäne, Schrauben, kaputtes Werkzeug, Armaturen und andere Abfälle aus Metall sollen hier für den Recyclingprozess eingesammelt werden. Besonders sperrige Gegenstände sollte man allerdings weiterhin in die WSZ bringen, da sie sich in den Containern verkeilen können.

    KEINE VERPACKUNGEN MEHR
    Verpackungen aus Metall dürfen ab sofort NICHT mehr in die blauen Container. Verpackungsmetalle haben eine andere - meist höherwertige - Zusammensetzung der verwendeten Metalle. Diese mit Gebrauchsgegenständen zu sammeln, würde bedeuten, dass die hochwertigeren Verpackungsmetalle nicht mehr gleichwertig in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden können. Das würde einem Downcycling gleichkommen.

    Bitte nutzen Sie die blauen Container nicht mehr für die Entsorgung von Aludosen, Weißblechdosen und anderen Verpackungen!
    Was kommt in die neuen Container?

    AB INS GELBE!

    Alle Verpackungen, außer Glas und Papier, kommen ab 1.1.2023 in die Gelbe Tonne - damit wird die Mülltrennung noch einfacher!

    Aktuell werden in Niederösterreich 63% aller Abfälle recycelt, womit man das EU-Ziel von 60% bis zum Jahr 2030 bereits jetzt übertrifft. Im Bereich der Leicht- und Metallverpackungen gibt es aber noch etwas zu tun, um noch mehr richtig zu trennen und zu recyceln. Das Kreislaufwirtschaftspaket der Europäischen Union schreibt bis zum Jahr 2025 eine Steigerung der Recyclingquote auf 50% vor. Österreichweit wären das 240.000 Tonnen. Aktuell werden 170.000 Tonnen im Stoffkreislauf erhalten.

    Sammlung wird vereinfacht
    Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Sammlung mit der Gelben Tonne nun vereinheitlicht und damit für die BürgerInnen noch einfacher. Gab es bisher fünf verschiedene Systeme der Verpackungssammlung, wird spätestens ab 2025 in ganz Österreich gleich gesammelt.

    Das bedeutet, dass zukünftig z. B. PET-Flaschen, Shampoo-Flaschen, Joghurtbecher, Wurst- und Käseverpackungen, Getränkekartons und Styroporverpackungen aber auch Getränke- und Konservendosen gemeinsam gesammelt werden.
    LAbg. Anton Kasser, Präsident der NÖ Umweltverbände, zeigt sich "erfreut, dass die NÖ Umweltverbände hier an einem Strang ziehen und diese Vereinfachung für die Bürgerinnen und Bürger umsetzen. Für das Jahr 2023 gibt es in der niederösterreichischen Abfallwirtschaft also ein klares Motto: Ab ins Gelbe!"

    Erfahrungen aus anderen Ländern und Regionen, in denen Leicht- und Metallverpackungen bereits gemeinsam gesammelt werden, zeigen, dass mit einem Rückgang des Restmülls und einem Anstieg der Wertstoffe im Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne zu rechnen ist.

    Umfangreiche Informationskampagne
    Das Land und die NÖ Umweltverbände werden die Bürgerinnen und Bürger in einer umfangreichen Kampagne mit dem Motto "Ab ins Gelbe!" über die Umstellung und die damit einhergehenden Neuerungen informieren. Schon jetzt findet man Antworten auf die wichtigsten Fragen auf

    Download Trennhilfe Gelbe Tonne
    https://www.insgelbe.at

    AnTONNIa & Freunde - Rätsel um den Mistmacher

    Notebook mit dem geöffneten Inhalt von "Antonnia online"
    Die digitale Umweltchallenge für echte Held:innen
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    Mülltrennhilfe auf Ukrainisch

    Trennhilfe auf Ukrainisch zum Download
    Auf Grund der aktuellen Situation hat uns der GVA Mödling ein Trennplakat auf Ukrainisch zur Verfügung gestellt, das wir gerne auf unserer Webseite zum Download anbieten möchten.

    Zusätzlich zur in deutsch gehaltenen Broschüre "Neu hier?" und den bebilderten/sprachbarrierefreien Trennhilfen erklären Sie die fachgerechte Mülltrennung.
    Download "Neu hier?" und der bebilderten Trennplakate
    pdfDOWNLOAD der Mülltrennhilfe auf Ukrainisch (10.237 KB)

    Der TAschenbecher - die umweltfreundliche Lösung für den Zigarettenabfall

    4,5 Billionen Zigarettenstummel werden jährlich in Österreich weggeworfen. In Städten findet man bis zu 2,7 Millionen Zigarettenstummel pro km2 - und auch im ländlichen Bereich ist die Verschmutzung hoch.
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    Kurzfilm: "GVU Melk aktiv gegen littering"

    Littering - das achtlose Wegwerfen von Müll in der Natur - ist ein absolutes No-Go! Speziell Zigarettenstummel sind ein großes Problem, da hier bis zu 4800 Chemikalien enthalten sind - 250 davon giftig, 90 sogar krebserregend.

    Dazu hier ein Video des GVU Melk:


    Ratgeber zur richtigen Müllentsorgung

    Trennplakat für die Gelbe Tonne
    Für Kinder, Migranten aber auch Analphabeten ist eine schriftliche Trennhilfe leider oft wertlos. Mülltrennung geht uns aber alle an, denn immerhin geht es um nichts geringeres als unsere Rohstoffe, die in jedem Fall nur begrenzt vorhanden sind.
    weiter

    Lithiumbatterien sind brandgefährlich und gehören nicht in den Hausmüll

    Screenshot der Webseite "Lithium-Info"
    Immer noch landen zu viele Batterien im Restmüll. Laut einer Studie der Montanuniversität sind in 10 Tonnen Restmüll etwa 190 Batterien, 10 Lithium-Batterien und 5 Lithium-Ionen-Akkus, was zu zahlreichen Bränden in Entsorgungsbetrieben führt! Über 100 Mio. € Schaden sind hier bereits entstanden! Dabei steigt der Anteil an Lithiumbatterien in den verkauften Geräten weiterhin stetig (derzeit 40 % aller in Verkehr gebrachten Gerätebatterien), während der Anteil in der Altbatterie-Sammlung noch bei rund 6 % liegt.

    Abgeben statt lagern
    In vielen Haushalten bleiben die kompakten Akkus in Schubladen liegen und geraten so in Vergessenheit. Diese werden also nicht gesammelt und recycelt, sondern können eine dauerhafte Brandgefahr darstellen!
    Lithiumbatterien haben gegenüber herkömmlichen Batterien zahlreiche Vorteile und finden daher in immer mehr elektrischen Alltagsgeräten Verwendung. Doch Verbraucher*innen wissen zu wenig Bescheid, in welchen Geräten sich überhaupt Lithiumbatterien befinden und welchen Gefahren sie sich bei einem nicht sachgemäßen Umgang aussetzen.

    Mehr Sicherheit durch Aufklärung
    Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen ergreift nun der Fachverband Entsorgungs- und Ressourcenmanagement (WKO) als Interessenvertretung der heimischen privaten Entsorgungsbetriebe die Initiative, Konsument*innen verstärkt auf die Bedeutung der getrennten (Lithium)Batteriesammlung hinzuweisen und vor den möglichen Gefahren zu warnen, die von beschädigten und nicht sachgemäß entsorgten Lithiumbatterien ausgehen. Ziel ist es, damit das Bewusstsein in der Öffentlichkeit in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Lithiumbatterien zu erhöhen. Nur so können immer öfter auftretende Brände in Entsorgungsbetrieben und Privathaushalten verhindert werden. Auf der Website www.lithium-info.at wird mit Tipps zum richtigen Umgang, der Lagerung und sachgemäßen Entsorgung rund um Lithiumbatterien- und Akkus informiert.
    Infoseite zum Thema Lithium

    Wasserzählerstand bequem online melden

    Infografik: Ab sofort ist es möglich Wasserzählerstände online zu melden
    Ab sofort ist es möglich, den Wasserzählerstand bequem und einfach online zu melden.
    Loggen Sie sich auf www.gvumelk.at/zaehlerdaten mit ihrer Kundennummer (EDN-Nr.) OHNE den Schrägstrich und die nachfolgende Gemeindekennzahl, sowie ihrer Wasserzähler-Nummer ein.
    weiter

    Duale Zustellung

    Duale Zustellung
    Ab sofort ist es möglich die Zusendung der Vorschreibungen kostenlos auf die elektronische Übermittlung umzustellen!
    weiter

    Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele

    1. Teilnahme
    Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.
    Teilnahmeberechtigt sind alle, die 16 Jahre oder älter sind, und ihren Wohnsitz in Österreich haben. weiter


    Tipps & Aktionen


    TRENN ABC
    Abfall richtig trennen:
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    Termine & Infos
    Abholtermine

    Donnerstag 25.07.2024

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    31.08.2024 - 01.09.2024
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